10 Basic-Tipps für Ihre (Unternehmens-)Website

Sie möchten Ihre aktuelle Website verbessern oder gar eine neue Website erstellen? Egal, ob Sie die Website selbst, intern im Unternehmen oder durch einen externen Dienstleister erstellen lassen, wir haben folgende Basic-Tipps für Sie:

Technisches

Software

Achten Sie auf eine gute technische Grundlage! Sowohl von der Software, als auch im Backend der Page. Verwenden Sie eine Software, die zukunftsfähig und Open Source ist. Ein eigenes, kleines intern programmiertes CMS (Content Management System) eines einzelnen Unternehmens kann Sie schnell mal in die Bredouille bringen, wenn das Unternehmen aus wirtschaftlicher Sicht die Segel einholen muss. Und Sie stehen dann da mit einem CMS, das keiner kann. Entscheiden Sie sich daher immer für ein CMS hinter dem auch eine große Community steht und das Open Source ist. So ist gewährleistet, dass wenn auch das Unternehmen pleite gehen sollte, Sie andere Dienstleister finden, die Ihnen mit Ihrer Website weiterhelfen können.

Verwendung der richtigen Bildgrößen

Für eine bestmögliche Darstellung Ihrer Bilder sowie schnelle Ladezeiten gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Verwenden Sie ausschließlich JPG-Dateien.
    JPG-Dateien sind von der Dateigröße her schon einmal kleiner als PNG-Dateien. PNG-Dateien nur dann verwenden, wenn ein transparenter Hintergrund gewünscht ist.
  • Fotos und Bilder immer bearbeiten!
    • Auflösung 72 dpi (Web) statt 300 dpi (Druck)
    • Maße anpassen: Dazu am besten am Layout der Website orientieren (z.B. 1600px)
  • Bildqualität so weit wie möglich runterschrauben
    Es reichen beim Abspeichern oft auch 40 Prozent für ein klares Bild, statt 100 Prozent.
  • Image Optimizer benutzen
    Ein Tool, das nochmal ein paar Prozent in der Größe des Bildes einsparen kann, ohne dass es zu viel an Qualität verliert (wir verwenden z.B. ImageOptim)

Das heißt vereinfacht: Je kleiner die Bildgröße, also je besser das Bild oder die Grafik optimiert wurde, umso schneller lädt sie am Rechner des Kunden. Und das kommt vor allem auch mobilen Usern zu Gute, die unterwegs meisten kein so gutes Internet haben, wie zu Hause.

Außerdem freut diese ganze ‚Schnell-Laden-Sache‘ auch Google!

Integration eines Responsive Designs

Im Zeitalter von mobilen Endgeräten ist es mittlerweile unabdingbar geworden, seine Website so auszurichten, dass sie auf allen Endgeräten optimal dargestellt wird. Dies wird mit Hilfe eines Responsive Layouts möglich.

User erwarten, dass Inhalte auf all ihren Geräten übersichtlich dargestellt werden, schnell laden (siehe z.B. Bildgrößen) und intuitiv zu bedienen sind. Ist ein Onlineshop beispielsweise nicht auf mobile Endgeräte optimiert, sprich ist er nicht responsive, kann es sein, dass Ihnen einige User aufgrund der schlechten Bedienbarkeit Ihres Shops abspringen und Sie dadurch Umsatz verschenken.

Des Weiteren „straft“ Google Websiten ohne Responsive Layout platztechnisch ab und Sie hinken immer der Konkurrenz hinterher, deren Website bereits auf mobile Endgeräte optimiert ist.

Sie können allerdings auch nur Umsatz genieren oder Kunden und Leser für Ihre Page finden, wenn Ihre Seite auch im Web gefunden wird. Dazu unter SEO (Search Engine Optimization), also Suchmaschinenoptimierung mehr.

Benutzung von SEO-Plugins

Damit ihre Website auch von anderen online gefunden wird, müssen Sie sich gut in Suchmaschinen positionieren. Wenn Sie z.B. schon auf ein gutes CMS aufbauen (z.B. WordPress 😉 ) liefert Ihnen dieses bereits sehr gute Voraussetzungen für die Auffindbarkeit Ihrer Inhalte in Suchmaschinen mit.

Dann ist es noch sinnvoll, mittels einem SEO-Plugin für zusätzlich gute Keywords (pro Seite, pro Artikel, etc.) zu sorgen.

Auch die richtige Benennung von Bildern mit entsprechenden Keywords fließt hier mit ein!

Rechtliches

Stellen Sie von Anfang an ein rechtliche Grundgerüst sicher! Vermeiden Sie Abmahnungen durch ein rechtssicheres Impressum und aktuelle Datenschutzrichtlinien.

Impressum

Ein absolutes Webseiten-Muss ist ein gültiges Impressum, in dem Firmeninhaber, Verantwortliche für den Inhalt sowie zwingend auch Kontaktdaten wie Telefon und E-Mail aufgeführt werden müssen. Aus rechtlicher Sicht muss das Impressum leicht erkennbar und innerhalb nur zwei Klicks für den User erreichbar sein. Am einfachsten und deutlichsten geht dies direkt über einen Link (z.B. im Footer Ihrer Website), den Sie direkt als ‚Impressum‘ bezeichnen.

Ein kostenloses Muster-Impressum können Sie sich z.B. über e-recht24.de erstellen lassen. Es gibt aber auch weitere kostenlose Anbieter. Bei e-recht24.de wird beispielsweise auch eine Datenschutzrichtlinie auf Grundlage Ihrer eingegebenen Daten erstellt, die Sie ebenfalls verwenden sollten.

Datenschutzrichtlinie

Die Verwendung einer Datenschutzrichtlinie ist unabdingbar, wenn Sie von Ihren Usern Daten sammeln oder verwerten. Dies ist dann der Fall, wenn Sie z.B. ein Kontaktformular, einen Anmeldelink, Google Analytics, Facebook, usw. nutzen.

Die Datenschutzrichtlinie können Sie ebenfalls als extra Menüpunkt einbinden. So hat der User immer einen bestmöglichen Überblick.

Urheberrechte beachten

Damit Sie nicht abgemahnt werden, müssen Sie auch auf Urheberrechte achten!

Verwenden Sie keine fremden

  • Bilder und Grafiken
  • Videos,
  • Dokumente,
  • Infoblätter,
  • Musik,
  • etc.

sofern Sie nicht die ausschließlich schriftliche Genehmigung des Urhebers vorliegen haben!

Achten Sie auch bei Stockfotos, also bei Bildern, die Sie kaufen, darauf, dass Sie die richtige Lizenz erwerben (z.B. für Online, Print oder TV). Oft wird auch noch zwischen privaten und gewerblichen Zwecken unterschieden.

Allgemeines

Kontaktdaten prominent platzieren

Ihre Kunden wird es freuen, wenn Sie nicht ewig und drei Tage lang nach Ihren Kontaktdaten oder denen Ihres Vertriebsmitarbeiters suchen müssen! Platzieren Sie daher am besten einfach eine (zentrale) Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf der Startseite Ihrer Website – z.B. gleich dominant im Header. So sparen Sie Ihrem Kunden ein, zwei Klicks auf Kontakt oder Impressum und der Kunde freut sich über so viel Benutzerfreundlichkeit!

Sichere Passwörter verwenden

Nein! Denken Sie gar nicht daran, nur einen Benutzer für z.B. eine Abteilung anzulegen bzw. das gleiche Passwort mehrmals zu verwenden!

Jeder Nutzer braucht einen eigenen Account mit eigens wählbarem Passwort. Und dann natürlich nicht 0123456 sondern mit Umlauten, Sonderzeichen, Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben. Ein gutes Passwort sollte mindestens zehn bis 15 Stellen lang sein. So ist gewährleistet (aber nur, wenn es kein 1234567…. ist), dass Ihr Passwort

a) nicht erraten werden kann und
b) Hacker länger brauchen, um es zu entschlüsseln.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Passwörter lässt man auch nicht offen rumliegen 😉

Inhalte

Sorgen Sie für Informationen! Informationen, die grafisch und inhaltlich nicht nur gut für Kunden und User aufbereitet sind, sondern auch für Suchmaschinen.

Mit gut geschriebenen, informativen und aktuellen Inhalten und Texten können Sie sich für Ihre Kunden als Experte in der Branche platzieren. Außerdem freut sich wieder die Suchmaschine, wenn sich auf Ihrer Page öfter neue Inhalte hinzugesellen, die oft angeklickt werden, da sie gut geschrieben und informativ sind – und noch dazu super toll auf mobilen Endgeräten aussehen 😉

 

Sie sehen, dass alles irgendwie ineinander spielt und wie wichtig es ist, dass alle Zahnräder ineinander greifen.